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Sonderausstellung:
„Bi uns to Hus – Die Welt von Max Lindow“

Das Jahr 2025 stand für die Max-Lindow-Literaturgesellschaft e.V. ganz im Zeichen des 150. Geburtstags des uckermärkischen Heimatdichters Max Lindow. Mit dem „FESTJOHR för MAX LINDOW“ wurde sein Leben und Werk gewürdigt – und erneut die Freude an Plattdütsch geweckt.

Einladung zum Entdecken

Wer wissen möchte, wer „Vadder Voß“ ist, was die Großmutter mit ihrem „Knütt“ macht und wo es „Kükenblömer“ gibt, ist herzlich eingeladen zur Ausstellung „Bi uns to Hus – Die Welt von Max Lindow“. Hier finden sich die Antworten – und noch viel mehr zum Hören, Lesen und Mitmachen.

Max Lindow und die Uckermark

Max Lindow beschrieb in seinen Gedichten, Riemels und Geschichten – häufig im uckermärkischen Platt – einfühlsam die Menschen, Landschaften sowie die Tier- und Pflanzenwelt der Uckermark.
Die Ausstellung gibt einen lebendigen Einblick in das Leben und Schaffen des bekanntesten Heimatdichters der Region und zeigt: Platt ist auch heute noch aktuell.

Buch-Hommage: „Wenn der Hamster reden könnte, spräche er Plattdeutsch“

Pünktlich zur Verleihung des Max-Lindow-Preises und als Abschluss des FESTJOHRS för MAX LINDOW erscheint die erste umfassende Festschrift – eine Hommage an den bekanntesten Heimatdichter der Uckermark.

Der Titel „Wenn der Hamster reden könnte, spräche er Plattdeutsch“ stammt aus einem Zeitungsartikel von 1937, in dem Max Lindow über seine Liebe zur plattdeutschen Sprache, seinen Blick auf die Menschen der Uckermark und seine Beziehung zu Tieren befragt wurde.

Die Hommage bietet nicht nur Lindows eigene Gedichte und „Vertellsels“, sondern auch Beiträge von 37 Freunden, Schriftstellerkollegen, Schülern und Weggefährten, die über gemeinsame Erlebnisse berichten und die Bedeutung Max Lindows für sie schildern.

So beschreibt Erna Taege-Rönisch den Einfluss Lindows auf ihr eigenes Werk, Armin Müller-Stahl würdigt Lindow als seinen Lehrer, und Dr. Arnold Hückstädt hebt seine Bedeutung als plattdeutscher Heimatdichter hervor.

Die Publikation ist ein buntes Kaleidoskop aus Erinnerungen, Geschichten und Texten und kann zugleich als Katalog zur Ausstellung betrachtet werden. Sie begleitet die Ausstellung, folgt deren Gliederung und präsentiert über 45 Jahre schriftstellerisches Schaffen Max Lindows.

Buchlesung

Donnerstag, 15. Januar 2026, 17:00 Uhr, Museum Angermünde
Das Buch ist im Nachgang für eine Schutzgebühr von 5,- EUR in der Tourist-Information erhältlich.

Förderung

Die Publikation und das FESTJOHR werden gefördert mit Mitteln des: Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Heimatverbands Mecklenburg-Vorpommern e.V. und mit finanzieller Unterstützung durch: Landkreis Uckermark, Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark und Rotary Club Prenzlau.

 
 
 
 

 

Öffnungszeiten

 

01. April – 31. Oktober

  • Montag bis Freitag 9-18 Uhr
  • Samstag und Sonntag, feiertags 10-17 Uhr

01. November – 31. März

  • Montag bis Freitag 10-16 Uhr
  • Samstag und Sonntag 13-16 Uhr

Ausstellungsdauer

 

  • Ausstellungszeitraum:
    15. Januar bis 29. März 2026
  • Ausstellungseröffnung 
    15. Januar 2026 um 17:00 Uhr
    mit einer Lesung der Hommage an Max Lindow im Museum Angermünde

Karte

Veranstaltungsort

Museum Angermünde
Hoher Steinweg 17/18
16278 Angermünde

Information

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