Einladung zum Entdecken
Wer wissen möchte, wer „Vadder Voß“ ist, was die Großmutter mit ihrem „Knütt“ macht und wo es „Kükenblömer“ gibt, ist herzlich eingeladen zur Ausstellung „Bi uns to Hus – Die Welt von Max Lindow“. Hier finden sich die Antworten – und noch viel mehr zum Hören, Lesen und Mitmachen.
Max Lindow und die Uckermark
Max Lindow beschrieb in seinen Gedichten, Riemels und Geschichten – häufig im uckermärkischen Platt – einfühlsam die Menschen, Landschaften sowie die Tier- und Pflanzenwelt der Uckermark.
Die Ausstellung gibt einen lebendigen Einblick in das Leben und Schaffen des bekanntesten Heimatdichters der Region und zeigt: Platt ist auch heute noch aktuell.
Buch-Hommage: „Wenn der Hamster reden könnte, spräche er Plattdeutsch“
Pünktlich zur Verleihung des Max-Lindow-Preises und als Abschluss des FESTJOHRS för MAX LINDOW erscheint die erste umfassende Festschrift – eine Hommage an den bekanntesten Heimatdichter der Uckermark.
Der Titel „Wenn der Hamster reden könnte, spräche er Plattdeutsch“ stammt aus einem Zeitungsartikel von 1937, in dem Max Lindow über seine Liebe zur plattdeutschen Sprache, seinen Blick auf die Menschen der Uckermark und seine Beziehung zu Tieren befragt wurde.
Die Hommage bietet nicht nur Lindows eigene Gedichte und „Vertellsels“, sondern auch Beiträge von 37 Freunden, Schriftstellerkollegen, Schülern und Weggefährten, die über gemeinsame Erlebnisse berichten und die Bedeutung Max Lindows für sie schildern.
So beschreibt Erna Taege-Rönisch den Einfluss Lindows auf ihr eigenes Werk, Armin Müller-Stahl würdigt Lindow als seinen Lehrer, und Dr. Arnold Hückstädt hebt seine Bedeutung als plattdeutscher Heimatdichter hervor.
Die Publikation ist ein buntes Kaleidoskop aus Erinnerungen, Geschichten und Texten und kann zugleich als Katalog zur Ausstellung betrachtet werden. Sie begleitet die Ausstellung, folgt deren Gliederung und präsentiert über 45 Jahre schriftstellerisches Schaffen Max Lindows.
Buchlesung
Donnerstag, 15. Januar 2026, 17:00 Uhr, Museum Angermünde
Das Buch ist im Nachgang für eine Schutzgebühr von 5,- EUR in der Tourist-Information erhältlich.
Förderung
Die Publikation und das FESTJOHR werden gefördert mit Mitteln des: Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Heimatverbands Mecklenburg-Vorpommern e.V. und mit finanzieller Unterstützung durch: Landkreis Uckermark, Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark und Rotary Club Prenzlau.
