Wanderung rund um den Mündesee

Die entspannte Mündeseerunde lässt sich gut mit einem Spaziergang durch den historischen Stadtkern von Angermünde verbinden. Nur wenige Schritte vom Markt entfernt führt der Mündeseerundweg auf rund acht Kilometern um den See. Er ist auch für eine kleine Radtour und in Teilabschnitten für Skater geeignet.

Ein Rundweg für die ganze Familie

Der Weg um den Mündesee ist eine beliebte Tour für alle: Angermünder und Gäste, Menschen, die mal frische Luft brauchen oder die den Tag mit einem einzigartigen Sonnenauf- oder -untergang über dem Wasser beginnen oder beenden wollen. Immer wieder ein anderes Licht, immer wieder andere Perspektiven.

Starten Sie Ihre Wanderung am Markt, dann gehen Sie die Wasserstraße entlang, vorbei am "Hotel am Seetor" bis zur Uferpromenade. Von der Seebrücke über den Mündesee haben Sie einen weiten Blick in die Landschaft. Hier beginnt der Rundweg entlang der Seepromenade mit ihren Hartgesteinsskulpturen.

Steinreiche Seepromenade

An der Seepromenade ist immer "Steinzeit" - hier sind riesige Gesteinsskulpturen aus eiszeitlichen Findlingen zu bewundern. Das sind große Steine, die von der letzten Eiszeit vor gut 10.000 Jahren in der Uckermark zurückgelassen wurden. Internationale Steinbildhauer haben aus diesen Graniten einzigartige Kunstwerke geschaffen. 

Blick auf die Silhouette von Angermünde

Einige Meter weiter führt die nun asphaltierte Wegstrecke auf dem Uckermärkischen Radrundweg bis zu einer Siedlung. Rechts vorbei an den Häusern geht es vor den Bahnschienen durch die hügelige Feldmark. Von einer Anhöhe mit der Skulptur „Leuchtturm“ haben Sie einen fantastischen Blick über den See auf die Silhouette des historischen Stadtkerns Angermünde mit der Marienkirche und dem Franziskanerkloster.

Eine Rast am See

Durch eine Bungalowsiedlung führt der Weg zurück zum Seeufer. (Radler fahren hier den befestigten Weg geradeaus in Richtung Dobberzin und später rechts in Richtung Altstadt).
Der Wanderweg führt weiter am See entlang. Mehrere kleine Seezugänge und Wiesen laden zum Picknick oder Baden ein. Mit etwas Glück kann man hier die grauen Fischreiher beobachten. Über eine kleine Holzbrücke führt der Weg entlang der Wochenendhaussiedlung zurück zum historischen Stadtkern Angermünde.

Der "Hungerstein"


Der „Hungerstein“ liegt mitten im Mündesee, der seinen Namen in früheren Zeiten bekam, als eine Dürre noch Hungersnot bedeutet. Wenn es nämlich zu wenig geregnet hatte, sank der Wasserspiegel des Mündesees so weit, dass der Stein in der Mitte zu sehen war. Kein gutes Zeichen, Hunger drohte. Sieht man heute durch den Spalt der beiden dicht nebeneinander stehenden Steine der Skulptur „Segel mit Durchsicht“ von Joachim Karbe, kann man den „Hungerstein“ im See entdecken.
Gegen den Hunger lohnt sich übrigens eine Einkehr im Restaurant „Zum Hungerstein" im "Hotel am Seetor". Während der Sommermonate lädt hier ein lauschiger Innenhof ein.

Ein Stadtplan mit dem Mündeseerundweg und Erläuterungen der Granitskulpturen ist in der Touristinformation erhältlich.

Tour herunterladen als: GPX KML
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