Nationalpark Unteres Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal grenzt östlich an den historischen Stadtkern Angermünde. Das schmale Tal erstreckt sich an der deutsch-polnischen Grenze auf ca. 60 Kilometern von Hohensaaten über das Angermünder Gebiet bei Stolpe bis Szczecin (Stettin). Die Oder und die künstlich erschaffene Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße prägen das Gebiet zu einer einmaligen Flussauenlandschaft mit alten Wasserarmen der Oder, kleinen Fließen, Polderwiesen und Auenwäldern. Die Niederung wird gesäumt von den schroffen Oderhängen - von Grund- und Endmoränen der Weichseleiszeit. Der Nationalpark ist ein Paradies für Vogelbeobachtungen. Im Herbst und im Frühjahr ziehen ca. 200.000 Wasservögel durch die Oderniederung. Empfehlenswert ist eine geführte Kanutour durch die urwüchsigen Altwasserarme. An den Uferzonen der Altwasser blühen Wasserpflanzen, bedecken Schwimmfarne die Wasseroberfläche, sind bunte Feuchtwiesen und vielleicht auch der Fischotter zu entdecken. Mit dem Rad lässt sich das Untere Odertal auf dem Oder-Neiße-Radweg und ca. 120 Kilometer Deichwegen durch die Polderwiesen ebenso gut „erfahren“. Eine Wanderung beginnt man am besten in Stolpe. Der Blick vom Stolper Turm, dem „Grützpott“, über das Untere Odertal stimmen auf den Fußmarsch ein.



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